Amateurfunk für Neueinsteiger

Viele Fragen treten auf, wenn man sich mit dem Thema Amateurfunk beschäftigt. Es ist ein sehr interessantes Gebiet, sodass es in Deutschland um die 67.500 Menschen sind, die sich engagieren. Weltweit befassen sich etwa 2,8 Millionen Menschen damit, wobei das Ziel verfolgt wird, humanitäre Hilfe zu leisten.

Der Reiz für junge und ältere Amateurfunker ist darin zu sehen, dass es eine einzigartige Kombination von Sport und Technik der Telekommunikation ist. Das Interesse an dem Amateurfunk, auch seit dem das Internet immer mehr in den Vordergrund rückt, ist nicht geringer geworden.

Die technischen Fortschritte in diesem Bereich sind faszinierend und können den Mobilfunk, auf bestimmten Gebieten nicht übertreffen.

Fakten zum Amateurfunk

Beim Amateurfunk handelt es sich um eine Form der Telekommunikation, die gesetzlich anerkannt ist. Demzufolge ist das dafür bestehende Gesetz zu beachten. Ländergrenzen werden international auf diesem Weg überschritten.

Das Gründungsjahr für den IARU (International Amateur Radio Union) ist 1925. Darin sind 9 Länder integriert. Inzwischen sind es rund 160 nationale Vereinigungen von Funkamateuren, welche IARU als Dachverband mit ihren Statuen anerkennen.

Der beratende Status betrifft beispielsweise die UNO. In Deutschland sind die Funkamateure im DARC (Deutscher Amateur Radio Club e. V.) organisiert.

Für die Kommunikation über die Grenzen hinaus wurden dem Amateurfunk als Empfangs- und Sendefrequenz die Kurzwelle zugewiesen. Diese 9 Bänder reichen von 1,8 MHz bis 30 MHz.

Nur zum Vergleich sollte erwähnt werden, dass die staatlichen geprüften Funkamateure auch auf anderen Bändern, Versuchssendungen starten können. Oft nutzen sie dafür Geräte zum Senden und Empfangen, welche sie selbst gebaut haben.

Hintergrund vom Amateurfunk

Viele Menschen fragen sich, was hat der Amateurfunk für einen Sinn, wenn doch in der heutigen Zeit, viele andere Möglichkeiten der Telekommunikation zu Verfügung stehen.

Der Blick auf den DARC (Deutscher Amateur Radio Club e. V.) traf Vereinbarungen, dass das Wissen der staatlichen geprüften Funkamateure, im Falle von einer Katastrophe, zur Verfügung gestellt wird. Zu denken ist hier an Erdbeben oder wenn es darum geht, Menschenleben bei Schneekatastrophen zu retten bzw. zu schützen.

Oftmals bricht in diesen Fällen das öffentliche Fernsprechnetz zusammen. So kann der erste Kontakt mit den immer einsatzbereiten Geräten erfolgen.

Ziel der Funkamateure

Nicht allein die Nutzung von Geräten, die im Handel für den Amateurfunk angeboten werden, stellt eine Befriedigung von Funkamateuren dar. Vielmehr wollen sie spezielle Kenntnisse erwerben. Diese Theorie setzen sie anschließend in die Praxis um, indem sie eigene Geräte entwickeln, bauen und testen.

Dies ist ein entscheidender Unterschied zu den CB Funkern. Sie sind auf die Nutzung der Geräte angewiesen, welche über eine Zulassung der Bundesnetzagentur verfügen. Der CB Funk kann kommerziell genutzt werden. Dieser Umstand ist für Amateurfunker ausgeschlossen.

Zukunft des Amateurfunks

Erst im Jahr 2015 wurde ein Vortrag gehalten, indem der Hauptinhalt darin bestand, die Fortschritte bei der Weiterentwicklung der Hard- und Software im Amateurfunk zu berichten.

Die Softwarelösungen können für diverse Arten der Sendung und den Modulen nicht nur per App installiert werden. Der Nutzer kann diese sogar verändern. Dieser Trend erinnert schon stark an die Smartphones.

Vorgeschlagen wurde auch, zu überdenken eine für den Amateurfunk spezielle Sendestufe nutzen zu können. Die Herausforderung diesen Plan umzusetzen ist darin zu sehen, dass die Linearitätsanforderung, welche eine Grundvoraussetzung ist, zu entwickeln.